Rennbericht "Race Around Austria"

Bereit für höhere Aufgaben
5 Tage heller Wahnsinn, gut aufgehoben in diesem Team
Vorm Start
2 Tage vor dem Start gab es beim Schalter vom CarRental Buchbinder die denkbar schlechte Nachricht „Ihr reservierter  Mercedes Vito wurde gestern zu Schrott gefahren, wir bieten Ihnen als Ersatz 2 Opel Zafira“. Allerdings gibt’s nur ein PaceCar bei solchen Rennen, und ein Opel Zafira ist zu klein für diesen Betreuungs-Zweck. Es folgten heftige Diskussionen, Versprechungen, Verschiebungen, Nachforderungen, Urgenzen – bis schließlich 12 Stunden später doch ein Mercedes Vito vor meiner Tür stand – zur Bepackung bereit – meine Nerven leicht überstrapaziert – es folgt schlechter Schlaf, am liebsten würd ich den Hut draufhaun.
Am Pre-Race Tag in St. Georgen machte mein Team das aber alles wieder wett. Alle top motiviert, lösungsorientiert, super organisiert. PaceCar, Kurier-Schlafbus und Medien-Car werden eingerichtet und kommen gut durch die RAA-Inspektion.
Dank meines Teams hab ich in der letzten Nacht vorm Rennen einen ruhigen langen Schlaf.
 
1.Tag
Schon Karl Valentin sagte: „Ich freue mich wenn`s regnet. Denn wenn ich mich nicht freu, regnet es trotzdem.“
Also, es regnet, wie vorgesagt, übrigens auch für die nächsten Tage. Mit diversen Regenschutzmaßnahmen starte ich frohen Mutes. Devise: bekleidungs- und fahrtechnisch auf Sicherheit ausgerichtet – d.h. Durchkommen geht vor Zeit.
Aber ich bin trotzdem so gut in Form, dass ich nach und nach Fahrer überhole. Wir starten in 2-Minuten-Abständen. Auch den Schweizer RAAM-Finisher Karl Haller „inhaliere“ ich somit schon auf dem Flachstück bis Schärding. Nach einer nicht planmäßigen Stadtbesichtigung überhole ich den verdutzten Haller danach gleich noch einmal.
Die Crew in meinem PaceCar wechselt von Patrick, Nici und Hannes zu Thomas, Johanna und Lubo. Die Patrick-Crew hat so noch ein paar Stunden Zeit zum Ausruhen, denn nach Freistadt wird es wieder einen Wechsel für die Nachtschicht geben. Die 1.Nacht möchte ich durchfahren, da gibt’s keinen planmäßigen Stopp.
An der Donau werde ich dann selbst das erste Mal überholt: vom weit hinter mir gestarteten Julian Sanz. Der Spanier gehört für mich als 2-facher RAAM-Finisher zwar zu den Favoriten, aber sein hohes Tempo verwundert mich schon etwas. Denn das Rennen dauert ja noch so lang.
Als nächstes kommt Christoph Strasser mit freundlichem Gruß vorbei. Er ist der haushohe Favorit, sein Tempo wird schon passen, aber bei dem Wetter muss er auch zuerst einmal durchkommen.
Durchs hügelige Mühlviertel kann ich locker und gut auf Druck fahren. Und nix tut weh. Was für ein Unterschied zu 2013, als hier schon die Knieschmerzen begonnen hatten.
Und schon geht’s ab Freistadt/Sandl mit ausgeruhter Crew ins Waldviertel in die lange Nacht hinein. Plötzlich ist nach längerer Zeit wieder einmal ein Fahrer einzuholen. Es ist Mani Geyer, was mich in der frühen Phase wundert, weil er eher ein schneller Starter ist. Aber offensichtlich hat er schon Probleme.
Ich düse motiviert durch die Nacht – mir geht’s blendend.
Leider gibt’s eine Umleitung über die alle Rennteilnehmer via SMS informiert waren, nur wir nicht. Dass wir nicht im SMS-Verteiler der Rennleitung waren, daran waren nur wir Schuld – eh klar ;-)
Wir fahren jedenfalls etwas mit der Kirche ums Kreuz in der Nacht herum, verlieren eine Viertelstunde, haben plötzlich Mani Geyer wieder vor uns, und den hochmotivierten und schnellen Christian Gammer knapp hinter uns. Das Ergebnis ist eine Art Dreikampf durch die Waldviertler Nacht. Ein bisserl nervig, denn bergauf bin ich immer der Schnellste, sonst die 2 jüngeren. Dann fällt Mani Geyer endgültig zurück, dafür fahren wir zu Patric Grüner auf. Der Tiroler gehört auch zur jungen schnellen hoffnungsvollen Garde. Da kommt einiges an Qualität nach, oder ist besser gesagt schon da.

2. Tag
Am Ende der Nacht, schon längst im Weinviertel, wird’s mir dann aber zu bunt. Ich habs drauf, und lege einfach noch einmal 2 Zähne zu, und fahre alleine mit meinem PaceCar ins Marchland in den Morgen.
Crew-Wechsel nach der Donaubrücke bei Deutsch-Altenburg. Dort hatte ich 2013 meine erste längere Zwangspause zur Kniebehandlung. Heuer hab ich hier noch gar keine Probleme, bin 4 Stunden schneller,  und bei Parndorf zwar gewaltigen Seitenwind, aber auch der lässt mich kalt.
Langsam beginne ich mich für den Stand im Rennen zu interessieren, richtig zählen tut es aber für mich erst ab dem Glockner. Sowie das RAAM auch erst am Mississippi beginnt. Thomas erhebt den Stand via Internet. Das ist zT aber nicht so leicht. Denn die Verbindung reißt oft ab (fahren wir zu schnell?  ;-) , und bei einigen Fahrern fällt öfter einmal das e-tracking aus.
Kurz vorm Gschriebenstein (DEM Berg der Burgländer – nicht zu unterschätzen) möchte ich von Thomas ultimativ wissen: „Wo ist der Sanz?“ Und da macht die Straße eine Kurve, und vor uns steht Sanz höchstpersönlich mitsamt seinem kompletten Team neben der Straße. Er schaut nicht gut aus. Sein Anfangstempo war also doch zu schnell für ihn.
Motiviert schraube ich mich den Gschriebenstein hinauf, und rasend geht’s wieder runter. Nach einigen beschwerlichen Hügeln erreichen wir mit Halbenrain bei Radkersburg den südöstlichsten Zipfel des Rennens. Obwohl dort eine Art Raststation ist, ist es für uns zu früh zum Rasten, wir haben noch einiges zu erledigen.
Die Südsteirische Weinstraße ab Spielfeld ist vielleicht der schönste Abschnitt des RAA, aber auch ein sehr kräftezehrender. Die steilen Stiche sind nix für einen 75kg-Mann. Jedenfalls bin ich froh, diesen spektakulären Teil noch bei Tageslicht zu erleben.
Die Soboth ist mein letzter Berg vor der ersten Schlafpause. Nicht nur der elendslange Anstieg in der stockdunklen Nacht, sondern auch die schnelle nasse Abfahrt schlauchen mich richtiggehend. Meine Energie ist alle. In Lavamünd lege ich mich für 45 Minuten zum Schlafen. Auch meine Crew wechselt von der Thomas- zur frisch ausgeschlafenen Patrick-Truppe.
 
3.Tag
Heute soll mein großer Tag sein, der Tag der Glocknerüberquerung, und der Beginn des RAA als eigentliches Rennen.
Unser Kärntner im Team genießt erkennbar die heimatlichen Gefilde, deshalb habe ich Hannes nun mehr am Funkgerät. Tagsüber fahren wir immer „oben ohne“, meine Richtungshinweise erhalte ich über Hup-Signale, sonst brauche ich keine ständige Kommunikation. Nachts ist das anders. Da brauche ich schon richtige Ansprache, einfach so dahinplaudern. Da sind die neuen Funkgeräte schon tolle Errungenschaften. Kosten viel – bringen viel – tolle Sprachqualität.
Die Abtei fahren wir noch gänzlich in der Nacht, ich bin dabei noch nicht ganz munter. Das werde ich erst so ab Hermagor. Während meiner Schlafpause in Lavamünd hat mich offenbar Patrick Grüner überholt. Er scheint ein Power-Napper zu sein.
Das Lesachtal empfinde ich ehrlich gesagt als einen Fehler der Raumordnung: hier Straßen und Ansiedlungen hineinzubauen ist wider die Natur – wie man eindeutig an den Reparaturarbeiten an Straßen, Wildbachverbauungen und sonstigen aufwändigen Sicherungsmaßnahmen ersehen kann.
Anfangs komme ich schwer in den Rhythmus dieses ständigen auf und ab, aber schließlich fahre ich zügig über den Kartitscher Sattel runter ins Drautal, und nach Lienz.
Den Iselsberg nehme ich auf Sparflamme. Und weiter geht’s nach Heiligenblut. Zwischendurch ein live Radiointerview mit Radio Salzburg, Vorfreude auf den Glockner und Blablabla.
Nur das Wetter wird wie angekündigt immer schlechter. Der Regen immer stärker, die Temperatur immer „frischer“.
Bei der Mautstelle kommt der 1.Hammer: „Glockner gesperrt“. Stehpause. Nach 15 Minuten die Erlaubnis auf eigene Gefahr weiterfahren zu dürfen. Ich muss da auch noch drüber. Strasser und Grüner sind doch auch schon drüber. Verzweifelt kämpfe ich mich nach oben, doch bei 2.000 Höhenmeter kommt die vernichtende Nachricht. Totalsperre, nichts geht mehr, etwas mehr als 400 Höhenmeter unterm Hochtor, umkehren. Warum gerade vor mir!
Ich werde ins PaceCar gepackt. Bis nach Lienz, wo der Neustart zur Ausweichroute über den Felbertauern erfolgt. Laut Wetterbericht war das eh klar. Man hat halt die ersten noch über den Glockner gepeitscht (tolle spektakuläre Bilder im Schneetreiben), im Wissen, dass es hinten ein paar fressen wird. Ich war halt der erste davon.
Die Rennleitung versichert, dass sie ein faires Gutschriften-System austüfteln werden, damit es zu keiner Verzerrung im Ergebnis kommt. Wir vertrauen darauf und fahren auf den Felbertauern. Mir geht’s überraschend gut. Bin motiviert, denn der Felbertauern ist nun mein Glockner. Dabei überhole ich den Deutschen Michael Kochdörfer.  Er war vor meiner Extraschleife eigentlich 5 Stunden hinter mir. Der schnellste Deutsche im Feld, Pierre Bischoff, ist jetzt auch irgendwo vor mir, obwohl er vorher hinter mir war, und ich ihm im Rennen noch nie begegnet bin.
Auf der nördlichen Tunnelseite schüttet es leider. Und obwohl ich voll eingepackt bin, beutelt es mich bei der Abfahrt, dass mein Rad in Schwingungen gerät, und das bei 60-70 km/h. Nach einer kurzen Pause mit Abreibung durch mein Team wage ich die weitere Abfahrt nach Mittersill.
Es wird Nacht. Ich bezwinge die Gerlos und absolviere wieder eine fürchterliche Abfahrt bis ins Zillertal.
Ein aufregender Tag, und ich bin fix und fertig.
 
4.Tag
In der Nacht geht’s nach 45 Minuten Schlaf schon wieder weiter. Ich möchte Infos über die erfolgten Zeitgutschriften. Wir sind schon im Inntal Richtung Westen als ich endlich die Entscheidung der Rennleitung erfahre. Ich kann nicht glauben was ich höre. Es wird nur die von Lienz verfahrene Zeit herausgestanzt und als Bonuszeit gutgeschrieben. Keine Berücksichtigung dass ich quasi 2 Berge mehr gefahren bin als fast alle hinter mir, einen Berg mehr als die zwei Einzelfahrer vor mir. Auch die nur gering höhere Zeitgutschrift gegenüber Pierre Bischoff ist für mich nicht nachvollziehbar, auch wenn das im xloc e-tracking so errechenbar scheint.
Meine Energie ist momentan auf null, mein Wille ebenso. Ich steige ab, und teile meinem Team mit, dass ich null Grund habe weiterzufahren. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich kann ja leisten was ich will, es ist eh umsonst. Dafür rechnen sich diese lebensgefährlichen Abfahrten nicht. Ich habe Familie zu Hause, ich kann nicht für nix mein Leben riskieren. Es folgt ein Weinkrampf.

Krisensitzung! Mein komplettes Betreuerteam ist da. Nur die 2 vom Media-Car, Filmer Dominik und Fotograf Wolfgang, sind noch irgendwo beim wohlverdienten Schlaf. Und tatsächlich sie schaffen es mich zumindest zum Weiterfahren zu bewegen. Mit der Sonderregelung: bei riskanten Abfahrten noch mehr Sicherheit zuzulassen, bzw. Regen oder Dunkelheit gar abzuwarten.
Ich begebe mich wieder auf die Piste, nicht motiviert, aber auch nicht demotiviert. Einfach nur Radfahren. Eh ein ganz netter Job. Wenn auch nicht mit einem Renngefühl. Irgendwo da vorne fährt Pierre am dritten Platz. Keine Lust ihm das streitig zu machen. Ich bin ja nimmer in einem Rennen, es zählt, etwas Angefangenes nur fertig zu machen, und dabei zu überleben, ohne körperlich bleibendem Schaden das Ziel in St.Georgen zu erreichen, für mich und mein tolles Team.
Das Kühtai mit den steilen Rampen und eisigem Gegenwind, und dann das ewig lange Paznauntal mit abschließender Silvretta Hochalpenstraße auf über 2.300 Höhenmeter sind Herausforderung genug. Das ist genug Beschäftigung.
So nebenbei sei erwähnt, dass durch die Infos über Internet immer wieder an der Strecke Fans auftauchen, Stimmung machen, einem mit Namen anfeuern, besonders jetzt im westlichsten Bundesland Vorarlberg.
Das Faschinajoch fällt mir nach diesem starken Tag relativ leicht. Und bei der Abfahrt nach Au gibts noch eine freudige Überraschung. Plötzlich sehe ich von weitem einen Blondschopf der mir tatsächlich gleich bekannt vorkommt. Ja, es ist Gerrit Glomser. Ex-Spitzenprofi (u.a. Tour de France und Giro Starter), ab und zu Trainingspartner, Salzburger der jetzt in Lienz lebt. Spaßhalber nennen wir uns immer noch Onkel und Neffe. Er begleitet uns bis zur Schlafpause in Au.
Wir fahren zwar momentan kein Rennen mehr, sind aber zumindest wieder gut drauf.

5. Tag
Die 45-minütige Schlafpause war in mehrerer Hinsicht phänomenal. Die Crew wurde von einem Anwohner und Fan mit Kuchen, Kaffee und Tee versorgt, auch ich bekam noch warmen Tee ab. Und außerdem hatte ich super geschlafen, bin von selbst 2 Minuten vor der Weckzeit voll fit erwacht. Den Vogel hat wieder einmal mein Masseurin Johanna abgeschossen: sie hat die ganze Zeit meine schmerzenden Füße gehalten, gewärmt und massiert, und dafür sogar auf Kaffee und Kuchen verzichtet.
Damit fiel mir der wiederum lange Anstieg auf den Hochtannberg relativ leicht. Sogar die schnelle Abfahrt ins Lechtal gelang ohne Probleme. Mir war nun wichtig, in der Nacht noch über den Fernpass zu kommen. Denn dort gibts ab Tagesanbruch immer viel Reiseverkehr und damit Stau.
Plötzlich erzählt mir mein Team komische Sachen, so Dinge wie "der Pierre wäre noch zu packen". Aber halt, der fährt ja etliche Stunden vor mir, das hieße ja wieder noch näher an meine Grenzen gehen. Ist es denn nicht schon schwer genug? Da ich über den Holzleitensattel auch zügig drüberkomme, traue ich es mir tatsächlich zu - ja, wir schalten wieder in den Rennmodus. Eine geplante kurze Pause im Morgengrauen wird kurzerhand ersatzlos gestrichen. Im Inntal drücke ich wieder richtig aufs Pedal, macht echt Spaß. Es ist gut am letzten Tag ein großes Ziel vor Augen zu haben. Doch dann fahren wir fälschlicherweise in Telfs eine Ehrenrunde, obwohl es vor Telfs schon rechts davon weggegangen wäre.
Im Hirn rattert es. Eine Viertelstunde mehr, die ich zusätzlich aufzuholen habe. Energieabfall, so schnell gehts. Ich spüre die 2.000 km und x-tausend Höhenmeter und brauche doch eine Schlafpause. Danach noch einmal Aufbäumen - genau bis Innsbruck. Innsbruck ist ja eine wunderschöne Stadt, und doch hätte ich die Extrarunden dort ein anderes Mal drehen sollen, und nicht innerhalb des RAA.
Danach bei Wattens kommen wir zu einem Unfall der einige Zeit vor uns passiert sein muss, und ich denk mir: "Vielleicht waren unsere Verfahrereien genau dafür gut, dass ich selbst nicht in diesen Unfall verwickelt war."
Die Zeitverluste gehen weiter: 20 Minuten Stehzeit vor einer Baustelle und einem Tunnel in Radfeld. Damit ist das Ziel "Schnapp den Pierre" endgültig passe. Es gilt sich wieder nur auf das Durchkommen zu konzentrieren. Ungewohnte 19 Grad bei Sonnenschein umfangen uns. Und ich habe Angst, richtiggehend Angst vor den letzten Pässen: dem Filzen- und Dientner-Sattel. Bin völlig leer, fahre auf der Ebene die kleinsten Gänge, kann mir unmöglich vorstellen den steilen Filzensattel "bei dieser "Hitze" zu überleben". Zuerst hilft mir Lubo, indem er ein Zaubersafterl, wie er es nennt, zusammenmixt, an das ich sogar glaube. Und dann hilft mir, dass ich mich völlig umpole auf "endlich darf ich wieder einmal einen Berg in der Sonne radeln".
Als dann noch Dominik als Flitzer (nur mit Socke an neuralgischer Stelle bekleidet) auftaucht, ist auch der Dientner-Sattel beim Hochkönig schnell erledigt.
Was folgt ist eine Triumphfahrt über die letzten 100 km, voller Adrenalin. Weil immer wieder Verwandte und andere Fans an der Strecke auftauchen und teilweise mitfahren (mit dem Auto). Als bei Hallein meine Frau Christiane und meine Tochter Lilijana auch an der Strecke stehen, bzw. mitlaufen, wirds Zeit für meinen 2.Weinkrampf während des Rennens. Dieses Mal aber vor lauter Glück.
Bei Mondsee bin ich knapp noch einmal daran. Severin Zotter hatte ich in der Nacht zuvor noch via FB zu seinem sensationellen Sieg bei der TorTour in der Schweiz gratuliert. Und plötzlich taucht er mit komplettem Betreuerteam an meiner Seite auf um mir zu gratulieren und mich anzufeuern, er auf dem Heimweg nach Graz, Abstecher zu mir. Was für ein Typ!
Die Zieleinfahrt in St. Georgen ist perfekt inszeniert, Durchfahrt durch 3 Bierzelte, mit x-fachem Abklatschen, sieht irgendwie aus wie Anerkennung, ist aber mehr wie "Brot und Spiele", jedenfalls besser als nix.
Grenzenloser und verdienter Jubel mit meinem grandiosen Team. DAS zählt. Das ist das Wahre.
 
1. Christoph Strasser
2. Patric Grüner
3. Pierre Bischoff
4. ich, mit 2:30 Rückstand auf Pierre, nicht viel, aber ausreichend um mich nicht ärgern zu müssen über einen vergebenen Stockerlplatz
5. Hannes Pöhl, mit 5 Stunden Rückstand auf mich
usw. bis Rang 13
Nur die Hälfte der Extrem-Radler erreicht das Ziel.
 
Da muss in dem einen Jahr der Vorbereitung mit M.A.N.D.U.-Training und Metagil Physioteam schon alles gepasst haben. Und auf den Punkt haben wir die volle Leistung abgerufen.
 
Mit dem was wir geschafft, wie wir es geschafft haben, damit sind wir zu weiteren Großtaten bereit.
Fotos von Wolfgang Führer
Filme von Dominik Grüner
 
GoldenPerformer zeigen auf!
Die österreichische Toskana
Steirische Weinstraße, linke Straßenseite ist Slowenien
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Sieg auch in Österreich bei Extremradrennen
Sieg bei der Silberreiher-Trophy, 946km in 24 Stunden