Resümee "Race Around Slovenia"

Vom Regen beim RAS gezeichnet im Ziel www.foto.neuhofer.net
Speichensalat im Ziel mit Thomas, Patrick und Heinz

Persönliches Resümee von Herbert

Für das Comeback-Rennen, und ein Herantasten an die Möglichkeiten wieder im Extremausdauer-Radsport mitzuhalten, war es ein sensationelles Rennen. Von mir, und vom gesamten Team.

Das neuformierte Betreuer-Team hatte nicht nur einmal – in der einzigen Schlafpause (die Aufgabe war zum Greifen nahe) – ein Riesenprobleme mit vereinten Kräften und nachmitternächtlichen Telefonaten bei meinen 2 Ärzten (Dr. Lehner und Dr. Moosburger – Vielen Dank!) bestens gelöst, sondern hatte andere Probleme erst gar nicht entstehen lassen. Und das ist die wahre Kunst! Als eines von vielen Beispiel dafür ist anzuführen, dass durch das vorausschauende Informieren über akute Gefahrenquellen durch Heinz und Thomas, wahrscheinliche Stürze bei rutschigen Abfahrten vermieden wurden.

Meine Gelassenheit und mentale Leistung während des Rennens war nicht zu überbieten (das klingt zwar etwas eingebildet, aber ich sage das trotzdem, weil´s hier einfach wahr ist). So kann es weitergehen.
Mein Problem während der Schlafpause war auf Elektrolyt-Mangel (speziell Natrium) zurückzuführen – das ist leicht hinzukriegen. Auch werde ich solche Extrem-Distanzen in Zukunft mit stützenden Wadenstrümpfen bestreiten, um den Blutdruck zu stärken.
Meine Grenzen wurden mir allerdings bei den Knien aufgezeigt. Das scheint derzeit mein „limitierendes Element“ zu sein. So gesund Radfahren ist, so führt diese Km-Leistung mit ständigem Rauf und Runter bei mir doch zur Überbelastung in den Knien. Bei 1.230 km bin ich gerade noch durchgekommen, aber für die 2.200 km beim Race Around Austria (RAA) hätte das zur Aufgabe geführt. Das Patellaspitzensyndrom im rechten Knie darf nicht mehr auftauchen. Hier muss ich im Training mit Michael Müller (MetAgil) vorbeugend arbeiten, und noch mehr Wert auf richtiges Stretching legen. Die Tape-Verbände meiner Physios Tobi und Patrick im Rennen dann zu brauchen, sollte nur mehr die Notlösung für die letzten Kilometer sein.

Nebensächlich erwies sich eine schmerzhafte Achillessehne. Denn so unangenehm es zwar war, so ließ sich die Ursache rasch finden, und damit leicht ausschalten: Im Schuh angebrachte Reflektoren waren zwar gut gemeint, aber die harte Stelle drückte 52 Stunden lang dermaßen fest auf meine Achillessehne, dass eine oberflächliche Entzündung entstand. Der Schuh ist ausgetauscht, die Ursache damit eliminiert, no problem.

 

Das 24-Stundenrennen Anfang Juli dient der speziellen Vorbereitung für den Saisonhöhepunkt RAA ab 14. August:
6.7. Grieskirchen: aus dem Training heraus ist volle Belastung angesagt, es geht um „Schnelligkeits“-Ausdauer, Mitfahren mit den schnellen Staffeln, Willenstraining, keinerlei Siegambitionen
Danach Regeneration, mit einzelnen größeren Umfängen, und andererseits kurze Reize setzen, bis zum Start des RAA am 14. August. Aber dann geht’s erst so richtig auf …

 

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