Race Around Switzerland "TorTour"

Video vom Race Around Switzerland (TorTour) von Dominik Grüner

Geschafft, und wie - 2. Platz!
"TorTour" Race Around Switzerland

 


2. in der +50 Klasse (9. overall) - Riesendank an mein perfektes Team!
Wie  schwer die Strecke und die Wetterbedingungen waren, zeigt die Tatsache, dass von den 35 EinzelstarterInnen nur 13 das Ziel erreichten (22 Aufgaben oder Rausfälle hinter die Karenzzeit).
Das Prolog-Zeitfahren am Rheinfall in Schaffhausen konnte ich in meiner Klasse bei strahlendem Sonnenschein noch gewinnen. Doch dann kippte das Wetter für die lange Schleife durch die Berge. Obwohl ich, wie wohl alle Starter bei so einem Ultra-Rennen, mental und physisch top vorbereitet war, war ich in der 2.Nacht im Schweizer Jura knapp an der Aufgabe. Doch mit Hilfe des Teams und eigenen Lösungskonzepten konnten ich wieder Energien für das Finale sammeln.
Letztlich konnte ich die bergige Strecke von über 1.000 km in 44 Stunden ohne Schlafpause bewältigen. Angesichts der schwierigen Strecke und der vielen nötigen Umziehpausen ist der Schnitt von 23 km/h sehr gut! Bis auf eine entzündete Achillessehne kam ich ohne gröbere Probleme ins Ziel. Nur in der 2. Nacht hatte ich nach einem kleinen erlittenen Cut an der Lippe einen kurzen Kreislaufkollaps, und die Betreuer 4 Hornissen im Pace-Car, aber das war vielleicht für uns alle der nötige "Weckruf" um wieder hellwach in die Morgendämmerung zu radeln.
Keinen nachhaltig schädlichen Raubbau am Körper einzugehen, war mir trotz aller Leistungsbereitschaft sehr wichtig.
Die Ziel-Einfahrt in die IWC-Arena unter dem selbstgewählten Finisher-Song "I feel good" war für mich und mein Team ein unbeschreibliches emotionales Erlebnis.

Das Video zum Rennen ist ein "echter Dominik Grüner".

Zur Erinnerung: Die Strecke ist nach moderatem Beginn ab Chur mit den bekannten höchsten Alpenpässen gespickt. Einige seien hier genannt: Oberalp, Furka, Grimsel, Jaun, Col de Mosses.
Am Genfer See vorbei geht es dann in den Jura. Ohne ganz hohe Berge, aber ständig rauf und runter. Auch im Norden ist der letzte Streckenteil nach Schaffhausen durch kurze aber steile Anstiege geprägt - zB 4 km durchgehend mit 13 %. Das führt bei der zunehmenden Müdigkeit und Schwäche zur abschließenden Selektion.
Gefahren wird nach den RAAM-Regeln, u.a. heißt das: ohne Windschatten.

Mein Betreuer-Team im ständig begleitenden Fahrzeug für die nonstop-Fahrtzeit (alphabetisch gereiht):
Patrick Bauer (Physio)
Dominik Grüner (Kamera)
Thomas Meneweger
Sarah Wimmer (Physio)
Daniela Wurhofer

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